krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit zwischen den beiden Blättern der Hodenhüllen. Die Ursache ist häufig eine angeborene unvollständige Verödung der Hodenhüllen, ein Wasserbruch kann aber auch als Folge von Entzündungen, Verletzungen oder Tumoren auftreten. Als Befund zeigt sich eine schmerzlose, prall-elastische Schwellung des Hodensacks, oft verbunden mit einem Druck- und Schweregefühl. Die Behandlung erfolgt in der Regel operativ. Bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr bildet sich ein Wasserbruch oft spontan zurück.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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