Einengung der Luftröhre.
Ursache: Die Luftröhrenverengung entsteht durch Vernarbungen nach Verletzungen, nach Entfernung eines Fremdkörpers oder aber auch als Komplikation bei einer künstlichen Beatmung, einer Spiegeluntersuchung (Endoskopie), eines Luftröhrenschnittes, als Folge von Bestrahlungen, durch Entzündungen oder einen in der Luftröhre gelegenen Tumor. Die Verengung kann auch durch Druck von außen, z. B. durch eine vergrößerte Schilddrüse, entstehen.
Befund: Je nach Ausmaß der Verengung entwickelt sich Atemnot sowie ein pfeifendes Geräusch beim Ein- oder Ausatmen. Die Diagnose wird aufgrund einer endoskopischen Untersuchung und/oder einer Computertomografie gestellt.
Behandlung: Wird die Luftröhre von einem außen oder innen gelegenen Tumor eingeengt, muss dieser, falls möglich, operativ entfernt werden. Bei narbigen Verengungen kann der betroffene Abschnitt entfernt oder ein Metallnetz bzw. Kunststoffrohr zur Erweiterung der Luftröhrenöffnung eingesetzt werden.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 08.12.2010
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